Christopher Kolumbus und die Hängematte
Auf seinen Reisen durch Mittelamerika berichtet der Geistliche Jean de Lery über Hängematten “Immer wenn wir in neue Dörfer kamen, saßen wir, dem Brauch entsprechend in Hängematten”.
Auch in den Tagebüchern von Columbus und Pero Vaz de Caminha um 1500 wird bereits von Hängematten berichtet. Als Columbus in der neuen Welt ankam, hoffte er Rohstoffe, Gewürze und dergleichen zu finden. Auf den Bahamas fand er die Hängematte und brachte diese nach Europa.
Bald erkannten viele europäische Seeleute Hängematte als idealen Schlafplatz an Board. Sie diente als Sicherheit vor Verletzungen im Schlaf auf rauher See, da sie immer mitschwingte.
Um 1600 setzte die britische Royal Navy die Hängematte für Ihre Seemänner ein. Die Matrosen verwendeten Segeltücher für Ihre Hängematten. Dieses Material war aber kaum luftdurchlässig und die Matrosen schwitzen in den Nächten. Jedem Matrosen wurden nur Hängematten mit einer maximalen Breite von ca. 15 cm erlaubt! Während Seeschlachten mussten Sie Ihre Hängematten in festen Bündeln zusammengerollt am Dollboard (gunwale – Plattform für Artillerie) verstaut. Sie sollten gegen Schüsse kleineren Kalibers schützen.






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